Konfigurationsentscheidungen im Wizard
Wobei diese Seite hilft
Der Tenant Wizard fragt die Entscheidungen ab, die eine neue Monitoring-Konfiguration festlegen. Diese Seite erklaert die Schritte aus Produktsicht:
- wofuer ein Schritt gedacht ist
- welche Eingaben wirklich wichtig sind
- welche Entscheidungen spaeteren Betrieb beeinflussen
- wo haeufig Fehler mit Folgewirkung entstehen
1. Grundidentitaet
Am Anfang legst du die Basis des Tenants fest:
- Tenant-Name
- Betriebsmodus
- Datenverzeichnis
Der Name sollte Landschaft, Umgebung und Zweck moeglichst klar erkennen lassen. Das hilft spaeter, wenn mehrere Tenants nebeneinander gepflegt werden.
2. Setup-Typ
Die wichtigste fruehe Entscheidung ist der Setup-Typ:
CPI onlyEdge Hybrid
Waehle CPI only, wenn IntegraMon den SAP-CPI-Tenant ohne zusaetzliche Edge-Laufzeitdaten beobachten soll.
Waehle Edge Hybrid, wenn auch Edge-nahe Verbindungen, Zertifikate oder hybride Betriebsinformationen gebraucht werden.
Diese Entscheidung beeinflusst:
- welche Wizard-Schritte angezeigt werden
- welche Verbindungsdaten noetig sind
- welche spaeteren Jobs und Pruefungen sinnvoll laufen koennen
3. SAP-CPI-Verbindung
Hier wird festgelegt, wie IntegraMon den CPI-Tenant erreicht.
Wichtige Eingaben sind meist:
- CPI URL
- UI URL
- Plattform
- Authentifizierungsart
Praxis-Hinweise:
- verwende die URL des echten Ziel-Tenants
- achte darauf, dass die UI URL spaeter auch fuer Benutzer passt
- pruefe Zugangsdaten vor Abschluss des Wizards
4. Edge-Verbindung
Dieser Schritt ist nur fuer Hybrid-Setups relevant.
Typische Eingaben:
- Edge URL
- Authentifizierungsdaten
- Client-Zertifikat oder Schluesselmaterial
- optionale CA-Informationen
Wenn keine Edge-Daten gebraucht werden, ist ein einfacheres CPI-only-Setup meist leichter zu pflegen.
5. Monitoring-Scope
Hier wird festgelegt, was IntegraMon spaeter einsammelt und priorisiert.
Typische Entscheidungen:
- Message-Filter
- Startzeit
- Download-Verhalten
- Hot Window oder Prioritaetsfenster
- Attachment-Verhalten
- Sichtbarkeit ueber Access Groups
Diese Einstellungen beeinflussen direkt:
- wie viele Daten gesammelt werden
- wie schnell relevante Messages sichtbar werden
- wie viel API-Last und Speicherverbrauch entsteht
6. Jobs, Archiv und AI-Defaults
In spaeteren Wizard-Schritten wird das erste Betriebsverhalten des Tenants festgelegt.
Typische Themen:
- welche Hintergrundjobs direkt aktiviert starten
- welche Intervalle sinnvoll sind
- wie Archivierung beginnen soll
- ob tenant-spezifische AI-Einstellungen vorsichtig oder aktiv starten
Gute Praxis:
- mit eher konservativen Intervallen starten
- nur noetige Bereiche aktivieren
- spaeter in den Tenant Settings nachschaerfen
Praxisbeispiele
Kleiner produktiver CPI-Tenant
Typische Wahl:
CPI only- enger Message-Filter
- moderates Nachrichtenintervall
- begrenztes Attachment-Fetching
So bleibt die Last niedrig und der Betriebsnutzen trotzdem hoch.
Hybride Landschaft mit Edge-Bezug
Typische Wahl:
Edge Hybrid- vollstaendiger Verbindungstest fuer CPI und Edge
- sorgfaeltige Zertifikatspruefung
- bewusste Kontrolle der Job-Quellen vor dem Abschluss
Das reduziert spaetere Ueberraschungen im Betrieb.
Haeufige Fehler
- URLs eines falschen Tenants oder einer falschen Umgebung eintragen
Edge Hybridwaehlen, obwohl keine Edge-Daten gebraucht werden- direkt mit sehr aggressiven Intervallen starten
- Access Groups und Sichtbarkeit nicht bewusst pruefen
- den Wizard ohne Verbindungstests abschliessen
Empfehlung vor dem Speichern
Vor dem Abschluss sollte geprueft werden:
- der Tenant-Name ist eindeutig
- der Setup-Typ passt wirklich zur Landschaft
- CPI- und Edge-Tests sind erfolgreich, wo sie relevant sind
- der Monitoring-Scope ist realistisch
- erste Jobs sind nicht aggressiver als noetig