Einstellungsbereiche und wichtige Felder
Wobei diese Seite hilft
Die Tenant Settings werden nach der Erstanlage verwendet. Diese Seite erklaert, welche Einstellungen im laufenden Betrieb wichtig sind und welche Auswirkungen sie haben.
General
Dieser Bereich pflegt die stabile Identitaet und Sichtbarkeit des Tenants.
Typische Eingaben:
- Tenant-Name
- Betriebsmodus
- Data-Home-Verzeichnis
- Access Groups
Dieser Bereich ist relevant, wenn:
- ein Tenant klarer benannt werden soll
- das Datenverzeichnis korrigiert werden muss
- die Sichtbarkeit auf bestimmte Teams begrenzt werden soll
Connection
Dieser Bereich steuert die technische Verbindung zu CPI und, falls relevant, zu Edge.
Typische Eingaben:
- Setup-Typ
- CPI-Plattform
- CPI URL
- UI URL
- Authentifizierung
- Edge URL
- Zertifikate
- SSL-Verhalten
- Verbindungstests
Besonders wichtig ist dieser Bereich nach:
- Passwortwechseln
- OAuth-Aenderungen
- Zertifikatstausch
- URL- oder Landschaftsaenderungen
Gute Praxis:
- immer nur ein Verbindungsthema auf einmal aendern
- direkt danach den passenden Test ausfuehren
- erst speichern, wenn das Ergebnis plausibel ist
Query und Sync-Verhalten
Hier wird gesteuert, wie stark Daten eingesammelt und priorisiert werden.
Typische Themen:
- Filter Query
- Startzeit
- Download-Strategie
- Hot Window
- Attachment-Verhalten
Diese Einstellungen sind immer ein Ausgleich zwischen:
- mehr Detailtiefe und mehr Sichtbarkeit
- weniger Last und geringerem Speicherwachstum
Wenn ein Tenant zu schwer wird, sollte zuerst hier geprueft werden.
AI Scenarios
Hier wird tenant-spezifisches AI-Verhalten gepflegt, soweit die Plattform es erlaubt.
Typische Einstellungen:
- aktiv oder inaktiv
- AI-Modus
- Sensitivitaet
Wichtig:
- Tenant Settings verfeinern lokales Verhalten
- sie heben keine global deaktivierte Plattformentscheidung auf
Jobs
Hier wird wiederkehrende Hintergrundverarbeitung fuer den Tenant gesteuert.
Typische Jobs:
- Messages
- iFlows oder Artifacts
- Alerts
- Payloads
- Archive
- Keystore Sync
Typische Felder:
- enabled
- interval
- source
- Retention-bezogene Werte
- scheduled time
Dieser Bereich sollte vorsichtig angepasst werden. Aenderungen beeinflussen:
- Aktualitaet der Daten
- Systemlast
- Archivverhalten
- operatives Rauschen
Praxisbeispiele
Credential Rotation
Verbindungswerte anpassen, Test ausfuehren, danach speichern.
Last auf einem stark genutzten Tenant senken
Filter, Hot Window, Attachment-Verhalten und Job-Intervalle zuerst pruefen, bevor groessere Eingriffe erfolgen.
Sichtbarkeit einschranken
Access Groups so anpassen, dass nur die vorgesehenen Teams den Tenant sehen und bedienen koennen.
Haeufige Fehler
- mehrere Verbindungsparameter gleichzeitig aendern
- Sync-Intervalle zu aggressiv setzen
- vergessen, dass Attachment-Verhalten Last und Speicher deutlich erhoeht
- Sichtbarkeit unabsichtlich durch Access-Group-Aenderungen aufweiten